Guter Artikel. Ich bin ja eigentlich ein Freund von kontinuierlicher Verbesserung, aber ich seh auch, dass das eine Worthülse ist, hinter der man andere Dinge vermuten kann als es für mein Dafürhalten hilfreich ist.

Denn kontinuierliche Verbesserung sollte nicht darin bestehen, die Daumenschrauben immer enger anzuziehen (und womöglich über das Maß des Erträglichen hinaus) sondern immer den Fokus darauf setzen, was es den Menschen *ermöglicht* gute Arbeit zu leisten, also gute Arbeitsbedingungen. Wenn dabei Messwerte wie Fehlerquoten besser werden, ist das ein netter Nebeneffekt, aber das sollte kein Ziel in sich sein.

Nichtsdestotrotz kann man natürlich im Rahmen seiner Möglichkeiten schon schauen, was man selbst besser machen kann. Deswegen bin ich ein Freund von Retrospektiven und dergleichen: Weil man manchmal übersieht, was man selbst in der Hand hat.

Trying to improve the chaos called work - one article at a time. Blogging on Medium and on my blog chaosverbesserer.de.

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